Das Sportgelände

Der Bau des Sportplatzes

Der Vorstand der TSG Kammerbach war stets bemüht, einen Sportplatz in unmittelbarer Nähe des Dorfes zu bekommen. Es wurden verschiedene Anträge an die zuständige Gemeinde gerichtet. Daraufhin stellte Landrat Brübach für den Ankauf 10.000 DM aus Kreismitteln zur Verfügung. Die Gemeindevertretung Kammerbach beschloss dann offiziell, einen Sportplatz „Auf der Klenge“ zu errichten. Dieser Beschluss wurde selbstverständlich nicht ohne Widerstand in den Kreisen der Bevölkerung aufgenommen. Besonders zu erwähnen ist der Einsatz des damaligen Bürgermeisters Heinrich Rehbein. Ihm war es gelungen, gemeinsam mit der Gemeindevertretung und dem Landrat, die notwendigen Mittel bei Kreis, Land und Bund zu beschaffen.

Mit den Bauarbeiten des Sportplatzes wurde 1970 begonnen. Parallel zum Bau des Platzes wurde in Eigenarbeit ein Umkleidehaus errichtet. So konnte am 13.10.1971 das Richtfest und die Fertigstellung des Sportplatzgeländes gefeiert werden. Am 20.05.1973 wurde der Sportplatz im Rahmen eines Sportfestes für den allgemeinen Spielbetrieb freigegeben. Die Gesamtkosten beliefen sich auf 370.000 DM. Davon hatte die Gemeinde 92.000 DM übernommen. Der Sportverein musste eine Eigenleistung von ungefähr 27.000 DM erbringen. In dieser Zeit fand das Sportfest großen Anklang im Verein und in der Bevölkerung, so dass in Zukunft alljährlich ein Sportfest ausgerichtet werden sollte.

Vereinsgelande alt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Renovierungsmaßnahmen bis heute

1980 wurde zu ersten Mal überlegt, dem Sporthaus durch Baumaßnahmen noch weitere Aufenthaltsräume zu verschaffen. Mit Hilfe des Stadtbauamtes und der Zustimmung der politischen Gremien der Gemeinde reiften die Vorstellungen, bis im Jahr 1981 die Baupläne und die benötigte Genehmigung vorlagen.

Als erste Maßnahme musste ein Anbau geschaffen werden, um die Sportgeräte unterzubringen. Am 04.05.1982 wurde begonnen, das Dach abzumontieren und am Kirmesfreitag 1982 konnte der Richtkranz aufgesetzt werden. Mit der Zeit nahm die Baumaßnahme Gestalt an. Der Innenausbau nahm viel Zeit und Geschick in Anspruch, da man sich verpflichtet hatte, möglichst viel in Eigenleistung zu erbringen.

Im Laufe des Jahres 1986 wurden die Restarbeiten nach der Aufstockung des Sporthauses abgeschlossen.

Bau einer Flutlichtanlage

Im Sommer 1987 wurde der Bau einer Flutlichtanlage vorbereitet. Die Stadtverordnetenversammlung von Bad Sooden-Allendorf stellte dafür 30.000 DM zur Verfügung. Der Bau dieser Anlage wurde im Jahr 1988 durchgeführt. Der Verein erbrachte die Erstellung in Eigenleistung. Die offizielle Einweihung fand am 04.11.1988 mit einem Freundschaftsspiel zwischen den „Alten Herren“ und einer Stadtverordnetenauswahl statt. Das 1:1 – Endergebnis war die Grundlage für eine anschließende Feier im Sporthaus.

Durch die Flutlichtanlage war der Verein von nun an in der Lage, sein Trainingsprogramm anders zu gestalten, um erfolgreicher Fußball zu spielen.

Im Jahr 1995 wurde der erste Versuch unternommen, einen kombinierten Grill-, Fest- und Hartplatz als westliche Erweiterung an den bestehenden Sportplatz anzubauen. Aus haushaltstechnischen Gründen der Stadt Bad Sooden-Allendorf musste dieses Vorhaben jedoch auf unbestimmte Zeit verschoben werden.

Erneuerung des Fußbodens

Mit der Aufstockung des Sporthauses im Jahr 1981 musste eine neue statisch tragende Holzbalkendecke über die vorhandene Stahlbetondecke gelegt werden. Zwischen diesen Balken wurde damals „Sägespäneestrich“ ca. 20 cm tief eingebaut und darüber eine Holzspanplatte für den Fliesenbelag verlegt. Da durch diese Konstruktion die noch vorhandene Feuchtigkeit nicht entweichen konnte, verfaulten die Deckenbalken und die gesamte Konstruktion musste im Jahre 1999 erneuert werden.

Die verfaulten Balken wurden herausgenommen, die Hohlräume mit einer Stahlkonstruktion versehen und ausbetoniert. Über die gesamte Fläche wurde eine Betondecke und Estrich gezogen. Zum Schluss wurden darauf neue Fliesen verlegt. Im Zuge dieser Arbeiten wurde gleichzeitig eine neue Gas-Heizungsanlage eingebaut und das Obergeschoss an die Heizung angeschlossen. Die Gesamtkosten beliefen sich auf 12.500 DM (ca. 6390,- €), obwohl sämtliche Bauarbeiten in Eigenleistung durchgeführt wurden.

Boden Umkleide

Bau eines Trainings- und Festplatzes

Am Samstag, den 28.09.2002 konnten die TSG Kammerbach und die gesamte Ortschaft die Einweihung des Trainings- und Festplatzes feiern. Bis es jedoch dazu kam, mussten viele Vorarbeiten geleistet werden. Hierzu gab es bereits im März 1999 ein erstes Treffen aller ortsansässigen Vereine mit Vertretern der Stadt Bad Sooden-Allendorf, um die Situation zu erörtern. Als geeignetes Grundstück für einen Trainings- und Festplatz wurde das neben dem Sportplatz liegende Grundstück der Familie Dippel befunden. Daraufhin wurde von der Stadt Bad Sooden-Allendorf im Juli 1999 ein Antrag an den Grundstückseigentümer gestellt mit der Bitte, das Grundstück an die Stadt zu veräußern, bzw. einen Tausch vorzunehmen. Die Grundstückseigentümer stimmten aber nur einer langjährigen Verpachtung zu. Die TSG Kammerbach stellte nun einen Finanzierungsantrag auf, in dem Zuschüsse vom Werra-Meißner-Kreis, der Stadt Bad Sooden-Allendorf, sowie dem Landessportbund Hessen beantragt wurden. Nach der Genehmigung des Finanzierungsantrages wurde mit der Umsetzung des geplanten Bauvorhabens im Jahr 2001 begonnen. Die Planungen für den Trainings- und Festplatz übernahm das Ingenieurbüro Hallepape und Rehbein unentgeldlich, federführend hier das Vereinsmitglied Berthold Rehbein. Die Bauausführung, Bauleitung sowie Abrechnung erfolgte durch den 1. Vorsitzenden Edgar Schülbe. Insgesamt entstanden Kosten in Höhe von 122.000 DM (ca. 62.300,- €) einschließlich der Erweiterung der Flutlichtanlage. Die Arbeiten wurden größtenteils in Eigenleistung aller Kammerbacher Vereine ausgeführt. Die Jagdgenossenschaft Kammerbach beteiligte sich zur Hälfte an der neu asphaltierten Zufahrt zum Sportplatz.

Trainingsgelande

Erneuerung der Heizungsanlage

Ebenfalls im Jahr 2002 fand die Erneuerung der Heizungsanlage im Erdgeschoss mit Anschluss an die neue Gaszentralheizung statt. Auf Grund fehlender Haushaltsmittel musste man sich etwas einfallen lassen, um an das nötige Geld zu gelangen. Der Vorstand stellte einen formlosen Antrag an das Hessische Ministerium des Inneren und für Sport, mit der Bitte um Unterstützung. Nach mehreren Nachfragen und einigem Briefverkehr bekam die TSG die Bewilligung über einen Betrag in Höhe von 1000,- €. Die Stadt Bad Sooden-Allendorf steuerte die noch fehlenden 2000,- € bei, so dass die Baumaßnahme im Jahr 2002 fertiggestellt werden konnte.

Erwerb und Umbau eines Verkaufscontainers

Im Jahr 2003 konnte die TSG Kammerbach einen Baucontainer aus der Konkursmasse einer Baufirma in Großalmerode erstehen. Die im Container gelagerten Werkzeuge wurden veräußert, so dass die Kosten für den Container insgesamt nur ca. 200,- € betrugen. Um den Container optisch zu verschönern und Unterstellmöglichkeiten für die Zuschauer zu schaffen, wurde vom Vorstand ein Bauantrag für ein Walmdach mit seitlichen Unterständen und zusätzlichen Fenstern gestellt. Dieses Bauvorhaben wurde am 30.10.2003 vom Kreisbauamt Eschwege genehmigt, so dass mit der Umsetzung begonnen werden konnte. Die Überdachung wurde komplett in Eigenleistung ausgeführt. Das Holz für die Dachkonstruktion lieferte die ortsansässige Firma Gundlach zum Selbstkostenpreis. Das Verzimmern und Aufstellen der Dachkonstruktion, die Dacheindeckung und das Anbringen der Dachrinnen wurde in Eigenleistung durchgeführt.

Verkaufcontainer

 

Pflastern Vorplatz des neuen Lagercontainers

Im Mai 2016 wurde unter Fachkundiger Aufsicht von Helmut und Karl Sippel sowie Gerrit Bergmann und weiteren Helfern (Heinz Fink, Maximilian Lange, Marco Sander, Thomas Sander, Christian Eichenberg, Kevin Schäfer, Timo Fink, Tarek Refaai, Yousef Eibo, Thomas Böttner, Andre Nöding,  Maurice Speck, Andreas Rehbein …)  der Bereich vor dem neuen Container gepflastert.

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